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Ja zur Selbstverantwortung und Nein zur Inititiative "Schutz vor Passivrauchen"

Die Initiative Schutz vor Passivrauchen ist des Guten zu viel. Ich will nicht falsch verstanden werden ich bin selbst überzeugter Nichtraucher aber es ist nicht vertretbar, dass alle vor allem geschützt werden müssen. Am 1. Mai 2010 traten das Bundesgesetz und die Verordnung zum Schutz vor Passivrauchen in Kraft und der Kanton Aargau hat es in einer Vernüftigen Form umgesetzt. Die Initiative möchte das Rauchen nun in allen öffentlichen und Räumen wo gearbeitet wird verbieten.
Wohin fürt dieser Regelungswahn? Wo sind die Grenzen? Ich denke die jetzige Lösung ist vernüftig und weitere Masslos übertriebene Regelungen braucht es nicht.

Altersvorsorge/Rentenalter 70?

Swiss-Life Chef Bruno Pfister fordert Rentenalter 70, zumindest für Akademiker. Damit plädiert er für ein flexibles AHV-Alter und dem kann ich nur zustimmen. Es ist inzwischen allen klar, dass durch die Demographie das Gleichgewicht der Altersvorsorge in Zukunft nicht mehr gewährleistet ist und es einer Lösung bedarf. Mögliche Lösungsansätze gliedern sich in Grundsätzlich zwei Arten. Mehr einnehmen oder weniger Ausgeben.
1. Das einfachste wäre weniger ausgeben aber dies bedeutet eine kleinere Rente und führt zu mehr Eigenverantwortung, da für die Rente selber mehr auf die Seite gelegt werden muss, was nicht jeder kann, was
    ich nicht begrüsse.
2. Mehr einnehmen durch Erhöhung der Beiträge oder quersubventionieren mit Steuergeldern, dies führt zur Mehrbelastung des Faktors Arbeit und zu einem Verlust an Wettbewerbsfähigkeit und Jobverlusten. Keine
    gute Idee.
3. Länger Arbeiten, in diesem Fall mit einer Lebensarbeitszeit. Also Akademiker/Studierte zahlen erst später ein und müssen und können auch meist länger Arbeiten. Ein Mauerer kann dafür früher als 65 in Pension.
    Mit Zusatzleistungen gemäss Gesamtarbeitsvertrag wie Heute sogar früher als 65. Ergänzt soll es meiner Meinung nach mit Ergänzungsleistungen, wenn jemand trotz allem zu wenig zum Leben hat. Dieses System
    garantiert ein optimum an effizienz. Natürlich kann dies für einige Menschen sehr unangenehm werden und sie müssten ev. Ergänzungsleistungen beantragen aber dafür muss niemand in der Bevölkerung Angst
   vor dem Alter haben. 

Initiative "Für Bedingungsloses Grundeinkommen" intressantes Konzept aber........ :

Auf der Homepage der Initianten hat es neben vielen Informationen auch eine Rubrik mit der Frage was würde ich tun wenn....lest diese durch und ihr kommt sicher zum gleichen Schluss wie ich. Ja es stimmt die meisten würden trotzdem Arbeiten, aber....
1. Sie werden Schriftstelle, Bildhauer, Verbringen mehr Zeit mit der Familie usw.
2. Sie widmen sich der Freiwilligenarbeit welche somit quasi auch eine Entschädigung bekäme
3. Sie Arbeiten gleich weiter wie bisher aber ohne die Angst sie könnten eines Tages Ihre Familien nicht mehr durchbringen
4. Sie verspüren gar keinen Ansporn und das Leben geht weiter
Alles schön und gut. Jedoch gehen diese Ansätze tendenziell eher weg von der Leistung, weg vom Ansporn wirtschaftlich erfolgreich zu sein. Die Folgen sind klar, unsere Volkswirtschaft verliert automatisch an Wettbewerbsfähigkeit. Kümmert uns das, da wir ja sowieso ein Grundeinkommen haben? Nun man kann so einer Philosophie nachleben aber die Folgen sind dann Mittel- bis Langfristig ein Abstieg in die relative Armut.
Die Schweiz und unser Modell der Volkswirtschaft und eigentlich jedes funktionierende Wirtschaftsmodell gründet überhaupt auf Leistung, Erfolgswillen, Ehrgeiz und einem gewissen Zwang zum Arbeiten.
Der Grundsatz "Was ich Esse muss zuerst jemand anpflanzen, pflegen und ernten oder jagen" gilt sinnbildlich für alle Produkte die jemals in der Geschichte der Zivilisation erarbeitet wurden. Wir haben die Wahl wollen wir hier in der Schweiz mit Ehrgeiz und Wille zur Leistung unseren Wohlstand Ausbauen oder möchten wir dem "Dolce far niente" nachleben mit der Gefahr nach und nach der Griechischen Gesellschaft nacheifern. Für mich ist es klar. Die Initive "Für ein bedingungsloses Grundeinkommen" ist hoffentlich nicht ernst gemeint und soll nur zur Diskussion anregen aber diese Zeit zum lamentieren hätten wir besser für dringendere Diskussionen aufgewendet.

Atomausstieg Ja aber nicht überhastet

Die Stromversorgung ist von zentraler Bedeutung für unsere Gesellschaft und Wirtschaft und dürfte,wie z.B. die Wasserversorgung, nicht in Privater Hand liegen. Es ist jetzt aber so, dass die meisten Stromerzeuger und Stromnetze in Aktiengesellschaften untergebracht sind. Zumindest gehören diese zum grössten Teil den Gemeinden, Kantonen oder dem Bund, was uns einen gewissen Spielraum für unser gewünschte Energiezukunft gibt.
Ich befürworte den Atomaustieg, da die Risiken schlussendlich doch zu gross sind um die Technologie über hunderte von Jahren zu betreiben. Aber ich lehne einen überstürzten Ausstieg ab, da eine unsichere Stromversorgung sich direkt auf unsere Wirtschaft und somit auf die Gesellschaft auswirkt.
Ein Ausstieg aus den atomaren Risiken darf und kann nur über im Innland betriebene und Umweltschonende Technogien erfolgen. Die Abhängigkeit vom Ausland muss im Hinblick auf die unsichere Entwicklungen in der EU so weit als möglich reduziert werden. Klimaschädliche Gaskraftwerke betrachet ich als ungeeignet und Solarstrom ist im Verhältnis zum Ertrag und den Kosten (Vergleiche Deutschland 100te Milliarden für 2-3% Stromanteil) als nicht zielführend. Die Zukunft sehe ich in weiteren Wasserkraftwerken/Speicherseen und der Geothermie, welche jedoch noch nicht ausgereift ist. Es besteht auch noch Hoffnung auf Technologien wie die Kernfusion aber das ist noch Zukunftsmusik.
All diese Faktoren zusammen lassen mich zum Schluss kommen, das der Atomausstieg wahrscheinlich erst in ca. 50 jahren vernünftig realisiert werden kann. Aber beginnen müssen wir Heute.

Kein Beitrit zur Europäische Union:

Ein Beitritt kommt für mich nicht in Frage. Die Zusammenarbeit in Form von bilateralen Verträge begrüsse ich aber, auch wenn dieser Weg in Zukunft steiniger werden wird. Die EU hat als gute Idee gestartet hat aber diverse, durch Ideologie geprägte Konstruktionsmängel. Der EU bleibt auf lange sicht nur zwei Wege entweder zurück auf einen Staatenbund oder vorwärts in einen Bundesstaat. Beide Wege sind von Unsicherheiten und Unfrieden bedroht. Was dies für die Schweiz bedeutet....das weiss niemand.
Sicher ist, der Konstruktionsfehler Euro wird über die Zerwürfnisse innerhalb der EU zu einem Crash führen. Wie und wann der Crash kommt kann niemand sagen, aber er wird kommen und dies wird auch auf uns massive Auswirkungen haben.

Zersiedelung bremsen

Die Zersiedelung in der Schweiz nimmt langsam aber sicher in einem ungesunden Mass zu. Daher befürworte ich eine massive Verdichtung in städtischen und eine moderate Verdichtung in ländlichen Gebieten. Wir müssen den Bodenverbrauch drastisch reduzieren und verstärkt nach innen lenken, weil uns erstens die Kosten der Zersiedelung aus dem Ruder laufen und weil wir zweitens die Verschandelung unserer Landschaften stoppen müssen. Es gibt aber noch einen dritten Grund: Der Schutz der landwirtschaftlichen Nutzfläche und des Erhohlungsraumes Natur.

Bildungsland Schweiz stärken

Der Mangel an Fachkräften wird von Tag zu Tag mehr spürbar und der enorme Zustrom an ausländischen Fachkräften kann schneller vorbei sein als uns lieb ist. Besser wäre es, in unseren Schulen die Fachkräfte selbst heranzubilden. Dies beginnt im Kindergarten und endet in einer Lehre, weiterführenden Schulen oder sogar an einer Hochschule. Mit einer guten Ausbildung werden die Chancen um vieles grösser glücklich zu werden. Bildung ist die Resource der Schweiz und das beste ist, es ein nachwachsender Rohstoff aber dazu braucht es jeden Tag grosse Anstrengungen aller Beteiligten. Es gibt viele Berufe in denen akuter Nachwuchsmangel besteht Bauingenieure, Kältetechniker, Metzger usw. Unsere Jugend muss zu solchen Berufen hingeführt werden, auch wenn es nicht ihr Wunschberuf ist. Je besser ausgebildet, desto mehr können sie sich später die Arbeit aussuchen und finden ihren Platz im Leben um mit Freude etwas positives für Sich und ihre Mitmenschen aufzubauen.

Finanzpolitik

Für uns stehen schwere Zeiten vor der Türe, welche mit grossen Unsicherheiten behaftet sind. Die Schuldenkrisen von Europa und vorallem in den USA werden uns kurz- bis mittelfristig heftig durchschütteln. Die Öffentliche Hand sollte Ihre Mittel mit Bedacht einsetzen und wenn möglich die Verschuldung reduzieren um in den kommenden schweren Zeiten noch Handlungsspielraum zu besitzen. Ich bin jedoch überzeugt wenn die Krise da ist und wir zusammenstehen werden wir schlussendlich gesund und gestärkt aus dieser Krise heraus kommen. Dafür müssen wir aber etwas tun und die Rahmenbedingungen so setzen, dass die Unternehmen möglichst effizient arbeiten und das Soziale Auffangnetz trotzdem genügend dicht gespannt ist um den Opfern der Krise die Hoffnung und auch die Möglichkeit auf eine bessere Zukunft zu erhalten.

Armee

Ich bin für den Erhalt der Armee, dafür gibt es mehrere Gründe welche für mich wichtig sind. Die zur Verfügung gestellten Mittel zum Betrieb und zur Ausrüstung müssen je nach Lage abgeschätzt werden.
Wir brauchen eine Organisation welche mit professionellen Mitteln die Bevölkerung im Falle von grossen Gefahren schützt und im Falle von eingetretenen Katastrophen auch helfen kann. Also braucht diese Organisation eine Befehlshirarchie, Menschen die diese Befehle ausführen und die entsprechenden Mittel dazu. In Friedenszeiten sehe ich diese Gefahren in grossen natürlichen Katastrophen (Lawinen, Bergstürtze, Überschwemmungen usw.), sonstigen Katastrophen (Reaktorunfall, Grossflächige Verseuchung usw.). In Kriegszeiten oder im Falle von grossen Unruhen in Nachbarländern (wer weiss schon was in 10 Jahren ist?) oder sogar einem (zugegebenermassen unwahrscheinlichen) Angriff, muss die Schweiz in der Lage sein den Frieden zu erhalten oder zu erzwingen. Also muss diese Organisation auch über potente Verteidigungswerkzeuge verfügen. Also braucht es eine Armee.

Milizarmee/Zivildienst

Es wird im Moment diskutiert, ob das Milizsystem noch zeitgemäss ist und dass fast alle Länder in Europa ein Freiwilligenheer haben. Darauf Antworte ich "Europa macht viele Fehler also lasst uns unsere eigenen Fehler machen und wiederholen wir nicht jene von Anderen. Im Abschnitt oben habe ich dargelegt, dass es aus meiner Sicht eine Armee braucht. Wenn man das akzeptieren kann, sollte man auch zum Schluss kommen das wir eine Milizarmee brauchen.
Wer würde in eine Berufsarmee eintreten? Menschen welche Waffen und oder das Soldatenleben lieben, Menschen aus Bildungsfernen Schichten weil sie keine andere Arbeit finden und Menschen welche eine straffe Befehlshirarchie brauchen um sich im Leben zu recht zu finden. Natürlich würde es auch Vernünftige Menschen, welche aus Idealismus der Armee beitreten, geben. Der Grossteil wird aber aus der ersten Kategorie von Menschen bestehen. Also ich weiss nicht wie es Ihnen geht, aber ich möchte möglichst viele Menschen hinter diesen Waffen sehen welche eine möglichst gute Bildung haben und  möglichst wissen, wie das relale Leben ausserhalb der Armee ist. Diese Menschen sollten auch hinter die Befehle der Vorgesetzten sehen können und nicht blind gehorchen.
Und ich frage mich dann auch, was passiert mit dem Zivildienst welcher vielen gemeinnützigen Organisationen und somit der Gesellschaft unbezahlbare gute Dienste leistet? Diesen wird es nicht mehr geben und kann nur sehr schwer ersetzt werden.

 

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